Punkte-Import (CSV)

Mit dem Punkte-Import buchst du Treuepunkte per CSV-Datei für bestehende Kundenkonten. Jede gültige Zeile erzeugt eine manuelle Gutschrift (Transaktionstyp „manuelle Zufuhr“); die Punkte werden anschließend wie gewohnt freigegeben.

Wo du die Funktion findest

1

In der Shopware-Administration öffnest du das Loyalty-Dashboard (Menü Marketing – der Eintrag entspricht dem Loyalty-Plugin, z. B. Treuepunkte / Punkte-Transaktionen, je nach Übersetzung).

2

Wechsle auf die Registerkarte „Erweiterte Funktionen“ (engl. Premium features).

3

Im Bereich „Punkte Import“ klickst du auf „Punkte importieren“.

Es öffnet sich ein Dialog: Datei wählen, Optionen setzen, Import starten.

Voraussetzungen

  • Loyalty muss für den Verkaufskanal des jeweiligen Kunden aktiv sein. Ist das Programm dort ausgeschaltet, schlägt die Zeile mit einer entsprechenden Meldung fehl.

  • Es werden nur registrierte Kunden berücksichtigt (keine Gastkonten). Die Zuordnung erfolgt über die Kundennummer aus Shopware (customer.customerNumber).

  • Punkte müssen als positive Ganzzahl größer als 0 angegeben werden (keine negativen Buchungen über diesen Import).

CSV-Datei: Aufbau und Regeln

Pflicht- und optionale Spalten

Inhalt
Pflicht
Erlaubte Spaltennamen (Groß/Kleinschreibung egal)

Kundennummer

Ja

Kundennummer, customerNumber, customer_number, kdnr

Punkte

Ja

Punkte, points

Beschreibung

Nein

Beschreibung, description, desc

Ohne Beschreibung setzt das System den Text CSV Import in der Transaktion.

Format

  • Erste Zeile = Kopfzeile mit den Spaltennamen, mindestens eine Datenzeile darunter.

  • Trennzeichen wird automatisch erkannt: Semikolon oder Komma (je nachdem, welches Zeichen in der Kopfzeile häufiger vorkommt).

  • UTF-8 inkl. UTF-8-BOM wird unterstützt (typisch für Excel-Exporte).

Beispiel (Semikolon)

Beispiel (Komma)

Optionen im Import-Dialog

  • „Loyalty-Profil erstellen, wenn noch keins für den Kunden vorhanden ist“ Ist kein Loyalty-Profil vorhanden und die Option aus, wird die Zeile übersprungen (Zähler „Übersprungen“). Ist die Option an, wird ein Profil angelegt, sofern Loyalty für den Kanal aktiv ist bzw. die Kombination mit Opt-In zulässig ist.

  • „Profile automatisch für Loyalty-Programm aktivieren (Opt-In setzen)“ Steuert bei der Profil-Anlage im Rahmen des Imports, ob das Programm für den Kunden aktiv gesetzt wird. (Technisch relevant v. a., wenn noch kein Profil existiert.)

Hast du einen Kunden mit Newsletter-Opt-in, kann beim neu angelegten Profil zusätzlich der Newsletter-Hinweis am Profil gesetzt werden (wie in der bestehenden Shop-Logik).

Nach dem Import

Die Auswertung zeigt u. a.:

  • Importiert – erfolgreich gebuchte Zeilen

  • Profile erstellt – neu angelegte Loyalty-Profile (falls zutreffend)

  • Übersprungen – Zeilen ohne Import, z. B. weil kein Profil existierte und „Profil erstellen“ deaktiviert war

  • Fehler – z. B. unbekannte Kundennummer, ungültige Punkte, Kunde nicht gefunden, Loyalty im Kanal inaktiv

Fehlermeldungen sind zeilenbezogen (Angabe der Zeilennummer in der CSV).

Typische Fehlerquellen

Problem
Hinweis

Kunde wird nicht gefunden

Kundennummer exakt wie in Shopware; Tippfehler oder führende Leerzeichen vermeiden.

Zeile „ungültige Daten“

Kundennummer leer oder Punkte ≤ 0.

Loyalty nicht aktiv

Programm im jeweiligen Verkaufskanal aktivieren oder Kundenkanal prüfen.

Gastkunden

Werden nicht importiert (Filter guest = false).

Technischer Hintergrund (Kurz)

  • Pro erfolgreicher Zeile wird eine Punkte-Transaktion vom Typ manuelle Zufuhr erzeugt; anschließend läuft die Freigabe der Punkte über die bestehende Task-Logik.

  • Die Administration sendet den Import in Batches (z. B. 25 Zeilen) an die API, damit große Dateien stabil verarbeitet werden.

Hinweis: Wenn du die CSV in Excel bearbeitest, achte auf ein konsistentes Trennzeichen und speichere als CSV (UTF-8), damit Umlaute und die Kopfzeile zuverlässig gelesen werden.

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